Lasermikrobearbeitung im Formenbau

 

FORMENBAU


Die Lasermikrobearbeitungsanlagen von GFH werden bei der Herstellung von Werkzeugeinsätzen für den Mikrospritzguss eingesetzt. Die kleinsten Bauteile aus Kunststoff wiegen oft nur wenige Mikrogramm. Dementsprechend filigran sind die Negativformen, die zur Fertigung solcher Bauteile benötigt werden. Zur Herstellung dieser Formen wird die Lasertechnik genutzt, da nur die Lasermikrobearbeitung eine hochpräzise Bearbeitung in diesen Größenordnungen ermöglicht.

Beim Spritzguss von Elastomerebauteilen entstehen – gerade bei der Produktion hoher Stückzahlen – Grate. Um die Bildung solch überstehender Werkstoffreste zu reduzieren, muss darauf geachtet werden, dass die sich im Werkzeug ergebenden Spalte nicht zu groß sind. Gleichzeitig dürfen sie aber auch nicht unterhalb einer bestimmten Größe liegen. Denn die Luft muss aus dem Hohlraum entweichen können, damit das Werkzeug ideal befüllt werden kann. Um die Spalten dennoch möglichst klein halten zu können und damit Grate zu vermeiden, werden mittels Lasertechnik Entlüftungskanäle in das Werkzeug eingebracht. Dadurch wird die Nacharbeit an den Elastomerekomponenten wesentlich reduziert.

Für den Werkzeug- und Formenbau liefert GFH auch Präzisionskomponten, die zum einen auf eigenen Anlagen, aber auch auf Anlagen anderer Hersteller gefertigt werden.

Für die Anwendung im Betrieb des Kunden bietet GFH auf Anfrage ebenfalls Lösungen im Sondermaschinenbau.