Lasermikrobearbeitung in der Luft- und Raumfahrt

 

LUFT- UND RAUMFAHRT


In Bezug auf neuartige Werkstoffe und Verfahren nimmt die Luft- und Raumfahrt-technik häufig eine Vorrangposition ein. Hier werden Methoden und Materialien geprüft und getestet, die dann – sofern sie sich bewährt haben – von anderen Branchen übernommen werden. Die Lasertechnik ersetzt dabei immer öfter Verfahren, die hier an ihre Grenzen stoßen. Dank der verschiedenen Module der Lasermikrobearbeitungsanlage sind zahlreiche Applikationen möglich.

Kohlefaserverstärkte Kunststoffe (CFK) zählen zu den neuartigsten Werkstoffen, die in der Luft- und Raumfahrttechnik verwendet werden. Um in diesem Material Bohrungen zu erzeugen, sind Metallbohrer jedoch unbrauchbar. Auch das Schneiden von CFK lässt sich nur unter 1000 bar Wasserdruck realisieren. Mittels Ultrakurzpuls-Laserstrahlen ist sowohl das berührungslose Schneiden als auch das Bohren des widerstandsfähigen Materials möglich.

Ferner können dank der Lasermikrobearbeitungsanlage Oberflächen-strukturierungen sowie 3D-Geometrien in rasanter Geschwindigkeit auch auf anderen in der Luft- und Raumfahrt verwendeten Materialien wie Titan aufgebracht werden.