Mikrobohren und Oberflächenbearbeitung im Maschinen- und Anlagenbau

 

MASCHINEN- und ANLAGENBAU


Dynamik, Prozesssicherheit und Stabilität sind die Voraussetzungen, die Maschinen und Anlagen im industriellen Bereich erfüllen müssen – sei es bei Sondermaschinen oder bei Anlagen zur Serienfertigung.

 

Präzisionsbohren 

Um beispielsweise bei hochbeanspruchten Bauteilen eine möglichst lange Lebensdauer zu gewährleisten, kommt bei der Fertigung die Lasermikrobearbeitung zum Einsatz. Damit können fast alle Werkstoffe – von Edelstahl und Kunststoffen bis zu gehärtetem Stahl und Diamant – bearbeitet werden. Mittels Lasertechnik und Erosivbearbeitung (EDM) werden zum einen hochpräzise Bohrungen im Mikrometerbereich erzeugt, zum anderen können die verschiedenen Materialien nahezu gratfrei gebohrt werden. Auf diese Weise wird die Lasermikrobearbeitung beispielsweise auch bei Zerstäuberdüsen und Lagerbauteilen angewendet.

 

Oberflächenbearbeitung 

Neben Präzisionsbohrungen spielt auch die Herstellung von funktionalen Oberflächen im Maschinen- und Anlagenbau eine große Rolle. Mittels der Mikrostrukturierung können zum Beispiel spezielle Oberflächentopographien erreicht werden, die das Reibungs- und Verschleißverhalten beeinflussen. Somit ist es möglich, reibungsminimierende und lebensdauerverlängernde Strukturen selbst in komplexe Oberflächen einzubringen.

 

Fazit: Lasern statt Fräsen und Erodieren 

Im Maschinen- und Anlagenbau ersetzt die Lasermikrobearbeitung immer mehr das herkömmliche Fräsen und Erodieren. Im Gegensatz hierzu zeichnet sich das Laserverfahren durch eine besonders hohe Flexibilität für die verschiedenen Anwendungen aus. Ferner ist eine verschleißfreie Bearbeitung möglich. Auch die Abnutzung der Werkzeuge kann damit auf ein Minimum reduziert werden. Darüber hinaus ist die Laserbearbeitung das einzige Verfahren, bei dem hochpräzise Arbeiten im Mikrometerbereich möglich sind.