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Smart modular all-in-one robust laser machining tool (SMAART)

 

Neueinführung des Smart modular all-in-one robust laser machining tool (SMAART)


Aus einer Auswahl von 1658 eingereichter europäischer Projekte bei der EU konnte sich die GFH zusammen mit der Firma neoLASE als eines von zuletzt 63 geförderten Projekten mit dem sogenannten SMAART-Projekt (SMAART = Smart modular all-in-one robust laser machining tool) durchsetzen.

Die GFH GmbH in Kooperation mit der Firma neoLASE hat sich mit der Verwirklichung des SMAART-Projekts zum Ziel gesetzt, Investitionsängste der Kunden in Bezug auf Lasertechnologie zu minimieren und die Komplexität so zu reduzieren, dass die Ultrakurzpuls-Lasertechnologie als Schlüsseltechnologie für den zukünftigen Erfolg Europas betrachtet werden kann.

Das im Rahmen des European Union´s Horizon 2020 geförderte Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von 24 Monaten und setzt sich bezüglich seiner Finanzierung aus 70 Prozent EU-Fördermittel und 30 Prozent Eigenkapital zusammen. Die Grundidee des Projekts entsprang dem UKPL-Netzwerk, an dem die beiden Projektpartner GFH GmbH und neoLASE regelmäßig teilnehmen. Bei diesen Treffen werden Neuheiten, Ideen und Innovationen der Laserbranche thematisiert und diskutiert, so auch das Smart modular all-in-one robust laser machining tool, welches zahlreiche technische und nicht-technische Vorteile bietet. So werden beispielweise Produktionskosten gesenkt, das Handling vereinfacht und Prozesszeiten verbessert. Per Knopfdruck kann die Pulsdauer angepasst und mit Eingabe der jeweiligen Anforderungen validierte Prozessparameter ausgegeben, die sofort umgesetzt werden können. Die Vorteile dieser integrierten „Intelligenz“ erlauben es dem Bediener, sehr schnell produktiv zu sein.

Bei Vorstellung des SMAART-Projekts sollte vor allem die wichtigste Eigenschaft der UKP-Laser hervorgehoben werden, nämlich die berührungslose Bearbeitung mit Pulsen, die so kurz sind, dass keine nennenswerte Wärmeleitung stattfindet. Damit eröffnet sich ein großes Anwendungsfeld zur Herstellung von Mikrokomponenten für diverse Industrien wie die Medizintechnik, Textil- und Uhrenindustrie, und die Technologie hat zudem das Potential, energieintensive, ökologisch bedenkliche Prozesse abzulösen. Ein weiterer wesentlicher Pluspunkt der UKP-Technologie ist die hohe Kompatibilität mit einer Anlagenautomatisierung. Die für den Bearbeitungsprozess notwendigen Laserparameter lassen sich aus der NC-Steuerung kontrollieren und mit dieser synchronisieren.

Entscheidend für den Erfolg des SMAART-Projektes sind neben der Konkurrenzfähigkeit von Investitionskosten, laufenden Kosten und Stückkosten die Zuverlässigkeit der Anlagen. Diese Faktoren gilt es bei der Umsetzung des SMAART-Projektes unter besondere Berücksichtigung zu stellen.

Die GFH GmbH erhofft sich durch die Einführung der Lasermaschinen im Zuge des SMAART-Projekts die Schaffung neuer Arbeitsplätze, eine industrie-übergreifende Verbreitung der innovativen Lasertechnologie sowie eine steigende Investitionssicherheit im Haus und der der Kunden.

 

 

EU

"This project has received funding from the European Union‘s Horizon 2020 research and innovation programme under grant agreement No 830296"